Medienmitteilung

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ORIOR Stellungnahme

Zürich, 21. Juni 2019

ORIOR nimmt zu den aktuellen Ereignissen und Medienberichterstattungen rund um die derzeit grossflächig auftretende Schweinepest in China sowie die davon abgeleiteten Unsicherheiten im Markt wie folgt Stellung.

Das Schweizer Schweinefleisch ist von den Kompensationszukäufen aus China und damit vom Preisanstieg in Europa aufgrund zunehmender Nachfrage nicht betroffen. ORIOR verarbeitet für ihre Schweinefleischspezialitäten (Salami, Rohschinken, Salsiz usw.) fast ausschliesslich Schweizer Schweinefleisch. Gegenüber dem europäischen Ausland sind die Schweinefleischpreise in der Schweiz nach wie vor massiv höher, was einen Export der für ORIOR wesentlichen Teilstücke nach China sehr unwahrscheinlich macht. Entsprechend ist der Einfluss der Schweinepest für ORIOR derzeit sehr gering. ORIOR erwartet für das erste Halbjahr 2019 sowohl in der Bruttomarge als auch im EBITDA (absolut und in %) eine gesunde Entwicklung mit einer leichten Verbesserung gegenüber der Vorjahresvergleichsperiode und weiterem Potenzial auch für das zweite Halbjahr 2019. Getragen wird dieser Ausblick einerseits von der strategisch wegweisenden Aufstellung mit breiter Diversifikation – auch in neue Business Modelle und Produktkategorien – sowie andererseits von der konsequenten Ausrichtung auf nachhaltige Margen. Der Umsatz wird absolut zulegen, wobei unrentabel gewordene Geschäfte in der Schweiz – der nachhaltigen Marge verpflichtet – nicht weitergeführt werden und ein geringfügiger organischer Umsatzrückgang von 1 bis 2% in Kauf genommen wird.

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