Nachhaltige Beschaffung

Nachhaltige Beschaffung

ORIOR ist stolz auf die lückenlose Beschaffungskette; alle verwendeten Hauptrohstoffe können bis zur Basis zurückverfolgt  werden. Das Augenmerk wird bei der Beschaffung auf nachhaltige Rohstoffe gerichtet; der Respekt gegenüber der Natur und dem Tier gilt dabei als selbstverständlich.

Excellence in Food basiert nicht nur auf unserer Handwerkskunst und, damit verbunden, auf unseren Rezepturen und Produktionsprozessen, sondern insbesondere auch auf den verwendeten Rohstoffen. Die Nachfrage nach Produkten aus lokalen Rohstoffen steigt stetig. Konsumentinnen und Konsumenten sind zunehmend sensibilisiert für ökologische und sozial verträgliche Herstellungsweisen. Das Angebot an regionalen Produkten bauen wir daher laufend aus. Bei importierten Rohstoffen gewährleisten wir die Qualität und Nachhaltigkeit durch strengste Kontrollen und Standards. Der Respekt gegenüber der Natur  und dem Tier gilt bei der Beschaffung der Rohstoffe als selbstverständliches Kriterium.

Konsumentinnen und Konsumenten informieren sich zunehmend über Herkunft und Zusammensetzung von Produkten. Deshalb pflegt ORIOR höchste Transparenz in der Produktbezeichnung und dem Anbringen von Produktinformationen. Die Kennzeichnung der Produkte mittels Zertifikaten zur Gewährleistung der Herkunft und der Herstellungsmethoden sowie zur Sicherstellung der Qualität ist unerlässlich. Die Kunden orientieren sich an diesen Zertifikaten und entscheiden auf dieser Basis. ORIOR bezieht und verarbeitet deswegen eine breite Palette von Produkten mit solchen Zertifikaten.

Wo immer möglich und verfügbar, werden die verwendeten Rohstoffe aus regionaler oder lokaler Produktion gekauft. Grundsätzlich würde ORIOR gerne noch mehr Schweizer Rohstoffe verarbeiten, doch die Verfügbarkeiten sind begrenzt, insbesondere bei Rind- und Geflügelfleisch. Um dem entgegenzuwirken, setzt sich ORIOR für Partnerschaften mit ausländischen Rohstoffanbietern ein, die zu Schweizer Standards produzieren. Rohstoffe, die wir aus dem Ausland beziehen, unterliegen einer besonderen Kontrolle. Wenn immer möglich schaffen wir im Rahmen einer Partnerschaft zu den Produzenten vor Ort eine Bindung und können so auf die Standards Einfluss nehmen. Um die Nachhaltigkeit sowie die Qualität sicherzustellen, unterziehen wir alle unsere Lieferanten regelmässigen Audits. Das Nichterreichen oder Nichteinhalten unserer strengen Vorgaben hat unmittelbare Verwarnungen für die Lieferanten zur Folge und muss innert Kürze behoben werden. Andernfalls wird der Bezug von diesen Anbietern eingestellt.

BEISPIELE

BESCHAFFUNG AUS DER REGION

Die Tofu-Produktion wurde 2016 gesamthaft auf Schweizer Bio-Soja umgestellt.

Fredag verarbeitete im Berichtsjahr ausschliesslich Schweizer Schweine- und Rindfleisch mit dem Label Suisse Garantie.

Albert Spiess erzielte rund 5% des gesamten Umsatzes mit Artikeln aus den Schweizer Berggebieten. Von der Aufzucht bis zum fertigen Produkt erfolgen sämtliche Produktionsschritte in der jeweiligen Region. Dieses Vorgehen, das von der Berg- und Alpverordnung gestützt wird, sichert Arbeitsplätze und Einkommen im Berggebiet.

BEISPIELE

RESPEKT GEGENÜBER NATUR UND TIER

Das gesamte von Fredag verarbeitete Schweizer Rind- und Schweinefleisch erfüllt den Swiss-Garantie-Standard. Zudem konnte bei Fredag der Anteil von Schweizer Rohstoffen beim Pouletfleisch gesteigert werden. Rund 40% des Einkaufsumsatzes für Poulet stammen von schweizerischen Geflügelschlachtbetrieben.

Culinor Food Group verarbeitet Schweine- und Geflügelfleisch von Tieren, die unter "Better Life"-Verhältnissen gehalten wurden. "Better Life" ist ein Siegel, welches einen hohen und respektvollen Tierhaltungsstandard voraussetzt.

Rapelli verarbeitet ausschliesslich Schweizer Schweinefleisch für ihre Tessiner Spezialitäten wie Salami oder Rohschinken.

BEISPIELE

PARTNERSCHAFTEN UND KOOPERATIONEN

Dank Partnerschaften mit Produzenten und Verarbeitern konnte die Anbaufläche für Bio-Sojabohnen in Knospe-Qualität in der Schweiz deutlich erweitert und damit die Verfügbarkeit vergrössert werden.

Der Lizenz- und Kooperationsvertrag mit dem Tofu-Pionier Tofutown (DE) verkürzt lange und aufwendige Transportwege der "Nature Gourmet"-Spezialitäten.

Dank guten Partnerschaft mit lokalen Betrieben, kann Rapelli für die typischen Tessiner Spezialitäten Gewürze wie Pfeffer oder Peperoncini und Kräuter aus der Region beziehen.

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