Schonung der Ressourcen

Schonung der Ressourcen

ORIOR ist sich ihres ökologischen Fussabdrucks bewusst. Der bedachte Umgang mit den Ressourcen ist ein erklärtes Ziel und wird in sämtlichen Kompetenzzentren mit grosser Priorität behandelt.

Der bewusste Umgang mit Ressourcen ist für ORIOR Teil der Firmenkultur. Achtsamkeit in Sachen Energieverbrauch und ständiges Arbeiten an der weiteren Reduktion von Emissionen und von Lebensmittel- und Prozessabfällen ist erklärtes Ziel von ORIOR.

Um eine professionelle Umsetzung von Klimaschutzmassnahmen zu garantieren, arbeiten sämtliche Kompetenzzentren von ORIOR mit der Energie-Agentur der Wirtschaft (EnAW) zusammen. Diese Dienstleistungsplattform für Unternehmen unterstützt Industriebetriebe bei der Reduktion ihrer CO2-Emissionen und bei der Steigerung der Energieeffizienz. Mit dem freiwilligen Beitritt zum Programm der EnAW bekennt sich ORIOR zu diesen Zielen. Die entsprechenden Zielvereinbarungen sind vom Bund auditiert. Alle Massnahmen werden betriebsspezifisch formuliert und folgen dem Prinzip der Wirtschaftlichkeit. Zudem werden alle neuen Investitionen auf ihre Auswirkungen auf die CO2-Bilanz überprüft.

Die Kompetenzzentren der ORIOR AG optimieren seit Jahren die  Produktionsprozesse und die Logistik weiter, um die Abfallmenge zu verringern. Schliesslich verdienen Produktionsabfälle nicht nur aus moralischer Sicht, sondern auch aus Kosteneffizienzgründen entsprechend hohe Aufmerksamkeit. Trotz grossen Bemühungen lassen sich Lebensmittelabfälle nicht ganz vermeiden; aufgrund von beschädigten Verpackungen, kurzen Mindesthaltbarkeitszeiten, Überproduktion usw. können bestimmte Produkte nicht mehr über normale Verkaufswege auf den Markt gebracht werden. In diesen Fällen suchen wir gemeinsam mit Partnern Lösungen, um die noch einwandfreien Lebensmittel sinnvoll abzusetzen. So arbeiten beispielsweise sämtliche ORIOR-Betriebe mit Partnern wie «Tischlein deck dich», «Schweizer Tafel» oder dem Tessiner «Tavolino magico» zusammen. Diese Organisationen sammeln Lebensmittel und verteilen sie an bedürftige Menschen in der Schweiz. Was dann noch übrig ist, wird für Tierfutter oder in der Biogasherstellung weiterverwertet.

BEISPIELE

ENERGIE- UND UMWELTPROJEKTE

Fredag konnte dank einer neuen Druckluftanlage und der Renovation des Dachs die Energieeffizienz steigern. Zudem liessen sich die Abwassermenge und die Verschmutzung des Abwassers um über 10% senken.

Le Patron nutzt die Abwärme der Kältemaschine zur Warmwasseraufbereitung, wodurch sich der Heizölverbrauch verringern lässt. Gleichzeitig wurde der Wasserverbrauch im ganzen Betrieb analysiert und mit einfachen Massnahmen ebenfalls verringert.

Möfag investierte während des Berichtsjahrs erneut in die Wärmerückgewinnung und kann damit noch energieeffizienter produzieren.

Als Resultat aus dem Konsolidierungs- und Vereinfachungsprojekt der Serverlandschaft für die Gruppe konnten die Energiekosten für Server um rund 70% gesenkt werden.

BEISPIELE

PROZESS- UND LEBENSMITTELABFÄLLE

Investitionen in Anlagen sowie die weitere Optimierung der Prozesse haben bei Fredag im Berichtsjahr zu einer bedeutenden Senkung der Lebensmittelabfälle von rund 9% geführt. Auch im Kompetenzzentrum Pastinella haben Investitionen in Anlagen und das Optimieren von Prozessen dazu geführt, dass sich die Teigabschnitte verkleinern und damit die Abfälle minimieren liessen.

Das Kompetenzzentrum Möfag konnte im Berichtsjahr die bereits sehr tiefen Lebensmittelabfälle auf gleichem Niveau halten.

Sämtliche ORIOR-Kompetenzzentren haben sich zum Ziel gesetzt, die Lebensmittelabfälle zu reduzieren. Um dies zu realisieren, werden diverse Investitionen gesprochen und Prozessoptimierungsprojekte initiiert. Vergleichsresultate sind für 2017 vorgesehen.

BEISPIELE

VERBRAUCHSMATERIAL UND VERPACKUNGEN

Bei Le Patron wurde bei fast allen Umkartons aus Vollpappe auf Boxen aus FSC-zertifiziertem Material umgestellt.

Sämtliche Kartonagen und Umverpackungen aus Karton und Papier sind bei Fredag FSC- bzw. PEFC-zertifiziert.

Gruppenpublikationen wie Geschäftsberichte, Broschüren oder Kunden- und Mitarbeitermagazine werden ausschliesslich auf FSC-zertifiziertem Papier und klimaneutral in der Schweiz gedruckt.

Die neue Partnerschaft mit einem Recyclingunternehmen ermöglicht es Rapelli, künftig die Plastikabschnitte von Verpackungsmaterialien in einem grossen Teil wieder- oder weiterzuverwerten. Zusätzlich konnte der Gesamtverbrauch von Plastik gesenkt werden, indem die Foliendicke reduziert wurde.

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