Biotta setzt auf heimisches Holz als Energiequelle

02. Dezember 2019

Die zwei Bio-Pioniere Biotta und Rathgeb Bio realisieren ein einzigartiges Leuchtturmprojekt in der Energieversorgung.

Der Safthersteller Biotta und der grosse Schweizer Bio­ Gemüsebaubetrieb Rathgeb haben sich für die Energieversorgung der Zukunft zusammengetan. Resultat des Gemeinschaftsprojekts ist die neue Holzschnitzelheizung neben der Biotta Saftmanufaktur in Tägerwilen, die Ende November feierlich eröffnet wurde.

Noch vor dem Inkrafttreten der Bundesvorgaben bezüglich CO2-Neutralität im Jahre 2050 ist Biotta damit bereits heute klimafreundlich. Zur Energiegewinnung setzt Biotta nämlich ganz auf den nachwachsenden Rohstoff Holz aus der Region. Schlagholz (Äste, Baumwipfel, unförmige Stämme), das sich nicht als wertvolles Nutzholz eignet, wird gehäckselt und als naturbelassenes Waldholz dem Verbrennungsprozess zugeführt. 175'000 Kubikmeter beträgt der jährliche Holzzuwachs auf dem gesamten Gebiet des Kantons Thurgau, das entspricht dem Fassungsvermögen von 70 olympischen Schwimmbecken. Auf die neue Holzschnitzelheizung entfallen rund drei Prozent davon pro Jahr.

Mit der Inbetriebnahme der Holzschnitzelheizung reduziert der Bio-Pionier aus Tägerwilen am Bodensee die CO2-Emissionen jährlich um insgesamt 2‘500 Tonnen. Biotta kann somit künftig den gesamten Energiebedarf für alle Produktionsprozesse sowie für die Büroräumlichkeiten mit der Holzschnitzelheizung decken.

Weitere Informationen:
https://biotta.ch/de/stories/2019/10/30/biotta-setzt-auf-heimisches-holz-als-energiequelle/?back=/de/stories/

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