Geschichte

2016

Im August 2016 übernimmt ORIOR die Culinor Food Group. Mit diesem weiteren Schritt im Rahmen der Strategie ORIOR 2020 stärkt und erweitert ORIOR ihre Kernkompetenz im wachsenden Premium-Frisch-Convenience-Food-Markt über die Schweizer Grenze hinaus nach Europa. Die Culinor Food Group ist führender Hersteller von Fertigmenüs und Menükomponenten für den Detailhandel und die Gastronomie in den Benelux-Staaten. Aus dem etablierten Hauptmarkt Benelux heraus vertreibt die innovative Gruppe ihre Produkte auch in anderen europäischen Ländern.


2015

Unter dem Titel «ORIOR 2020» lancierte das neue Management im Mai 2015 einen viermonatigen, umfassenden Strategieprozess. Mit den strategischen Eckpfeilern «Innovations-Haus», «Marken stärken und ausbauen», «Agilität und Kosten-Effizienz», «Die ORIOR Verantwortung» sowie «Wir sind ORIOR» bildet die neue Strategie die Grundlage, um die Erfolgsgeschichte von ORIOR nachhaltig und rentabel weiterzuschreiben; sie ist wegweisend für die  nächsten Jahre. ORIOR und der deutsche Vegi-Pionier Tofutown unterzeichnen einen Lizenz- und Kooperationsvertrag. Ab März 2016 werden die Produkte von Nature Gourmet für Luxemburg, Österreich und Deutschland exklusiv durch Tofutown produziert und  vertrieben. Zudem wird die Marke «Nature Gourmet» gemeinsam mit Tofutown für den gesamten europäischen Markt weiterentwickelt.


2014

Im Mai verkauft ORIOR den Transportdienstleister Lineafresca an die Murpf Gruppe und konzentriert sich künftig auf das Kerngeschäft Frisch-Convenience-Food und Fleischveredelung. Die bewährte Partnerschaft mit der Murpf Gruppe wird im Rahmen einer strategischen Allianz weitergeführt und vertieft. Ebenfalls im Mai übernimmt ORIOR den Bio-Tofu-Spezialist Noppa AG mit Sitz in Rüti (ZH). Mit dieser Arrondierung baut ORIOR ihre vegetarische Kompetenz weiter aus.


2013

Nach zweijähriger Entwicklungszeit ist es ORIOR gelungen, mit gluten- und laktosefreier Frisch-Pasta eine Weltneuheit zu lancieren.


2012

ORIOR akquiriert im März 2012 das Unternehmen Möfag, einen profilierten Hersteller von Fürstenländer Fleischspezialitäten wie Mostbröckli und Schinken. Das familiengeführte Unternehmen ist in der Region Ostschweiz gut verankert und bedient sowohl die Gastronomie als auch den Detailhandel.


2011

Im Januar wird das Tessiner Spezialitäten-Unternehmen Salumeria Keller SA in Maroggia (TI) gekauft. Das kleine, traditionsreiche Unternehmen produziert unter der eigenen Marke «Val Mara» qualitativ hochstehende Tessiner Charcuterie-Spezialitäten. Es ist eine wertvolle Ergänzung zum Kompetenzzentrum Rapelli und hat erhebliches Wachstumspotenzial. Im April wird zudem das Unternehmen Bernatur, der führende Schweizer Tofu-Produzent in Mels (SG), übernommen.


2010

Im April 2010 geht ORIOR an die Börse und ist im Hauptsegment der SIX Swiss Exchange kotiert. Zusätzlich baut ORIOR das Standbein Food Service (Gastronomie) neben dem Hauptkanal Detailhandel weiter aus. Dies vor allem durch erfolgreiche Konzepte für Personalrestaurants und Schulen wie z. B. «Mittagstisch».


2008 – 2009

Die ORIOR Gruppe übernimmt das renommierte und traditionsreiche Bündner Unternehmen Albert Spiess Holding AG. Mit der Akquisition dieser sehr hochwertigen Produktgruppe rundet ORIOR ihr Portfolio in der Schweiz ab. 2009 wird ORIOR / Spiess Europe in Haguenau (F) zur europäischen Exportplattform und beliefert den deutschen und französischen Markt.


2006

Im Jahr 2006 erfolgt ein Management Buyout. Der langjährige Hauptaktionär Pargesa Holding SA verkauft sein Aktienpaket an das Management und an die schweizerische Finanzgesellschaft Capvis Equity Partners AG.


2004 – 2005

ORIOR reduziert ihr Engagement in China. Ein Jahr später wird die Wachstumsinitiative «Hungry Eyes» lanciert. Diese konzentriert sich auf Projekte rund um Entwicklungen in den Bereichen Food Service (Gastronomie), Export und Akquisitionen.


1998 – 2002

Eröffnung Neubau Fabrik Rapelli in Stabio (TI). ORIOR gibt sich eine klare Führungsstruktur. Die fünf Pfeiler sind damit definiert: Rapelli, Fredag, Le Patron, Pastinella und Lineafresca. Im Jahr 2000 besitzt ORIOR alle Unternehmen zu 100 % und integriert in den Jahren 2001 und 2002 die verschiedenen Produktionsstandorte in die modernisierten Hauptwerke.


1997

Gründung und Bau der Fresico in China (Geflügel-Convenience). Konzentration der Logistik für die ganze Gruppe in Langenthal (BE) und Gründung der Lineafresca Logistic AG.


1996

Beteiligung an und Kauf weiterer gut etablierter Unternehmen wie Le Patron (Pasteten und Convenience), Pastinella (Pasta) sowie Catering (Belieferung von Airlines). Mit der Akquisition des Unternehmens Traiteur Seiler (Frisch-Teigwaren) kommt eine Traditionsmarke dazu.


1992 – 1993

Rinsoz & Ormond Holding SA wird in die ORIOR Holding SA umgewandelt. Dies verbunden mit dem Auftrag, sich strategisch ganz auf den Lebensmittelbereich auszurichten. Es werden mehrere Unternehmen aus dem Bereich Premium Convenience Food in die Gruppe integriert. Im Jahr 1993 erfolgen die Beteiligung an der Rapelli Gruppe (italienische Charcuterie) und die Akquisition des Unternehmens Trinca (Teigwaren).


1852 – 1991

Louis Ormond gründet die erste Tabakfabrik in Vevey (VD). 1930 fusioniert er mit Louis Rinsoz, der die weltbekannten «Meccarillos» erfunden hatte. Beide Unternehmen gehören über Jahrzehnte zu den namhaftesten Schweizer Produzenten und Vertreibern von Zigaretten. Parallel diversifiziert man in den Vertrieb gastronomischer Produkte für Hotellerie und Restauration. So werden auch die Regina Culinaire und Anteile an der Fredag-Gruppe übernommen. Der Verwaltungsrat beurteilt die langfristige Zukunft der Tabakindustrie zunehmend als kritisch. Er entscheidet sich 1992 für eine Neuausrichtung.

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